Zunächst war die Tour für 6 TN geplant. Kurz vorher sagen die Senioren der Truppe ab und meinten, dass es auf Moped und Passstrecken Corona Virus Einflüsse haben könnte. Tja Senioren eben. Die Arbeit hatte ich damit wobei ich daraus meine Lehre gezogen habe und solche Planungen nicht mehr in dieser Form mache. Der harte Kern der letzten Jahre startete aber voll Motivation und Vorfreude durch. Die Mopeds waren weitestgehend vorbereitet und was das am Ende bedeutete ist am Ende des Berichtes zu lesen.
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Tourenbericht als PDFTag 1 (ca. 675 km)
Wir trafen uns in Batzhausen bei unserem Suzuki Händler, da mein Vorderrad ein wenig Luft verloren hat. Das musste unbedingt gecheckt werden. Nach zweimaligem Vorreifen auf- und abziehen gelang es das Ventil dicht zu bekommen. Ein Dichtring machte Mucken. Wir gönnten uns, wie schon Tradition, nach unserer Begrüßung, einem kleinen mitgebrachten Imbiss bevor es weiter über die vielen BABs Richtung Frankreich und seinem Süden ging. Zunächst folgten wir der A3, dann über die A6 und die A5 Richtung Freiburg und Mülhausen. Wir drückten dann Maut in Frankreich ab und folgten der A36 bis Dole. Der Start war in Deutschland etwas feucht, doch wir hatten viel Glück mit den Schlechtwetter Wolken und blieben vor der Nässe verschont. Je weiter wir Richtung Dijon fuhren umso wärmer wurde es.
Dole hat eine sehr bewegte Geschichte von 1422 bis 1691 hinter sich. Die Einwohner von Dole haderten lange mit ihrem Schicksal. Die Angliederung an Frankreich hatte eine Kette von Demütigungen zur Folge. Dole verlor die Hauptstadtfunktion, den Sitz des Parlaments sowie die Universität an Besançon, die Münzwerkstätte wurde geschlossen und die Befestigungsanlagen unter der Leitung von Vauban zerstört. Durch den Bedeutungsverlust wanderten die Patrizierfamilien nach Besançon ab und Dole musste sich mit dem Status einer Kleinstadt abfinden.
Wir übernachteten ganz in der Nähe, in Saint-Jean-de-Losne. Damit ein wenig Geschichte zum Abendessen wirken konnte, hier ein paar Auszüge die ich vorgetragen habe: Der Name dieser Gemeinde dürfte von einem der Göttin Latona geweihten Tempel abstammen, der allerdings bisher nicht gefunden wurde. Leto ist eine Gestalt der griechischen Mythologie und sie wurde eine Geliebte von Zeus. Die römische Göttin Latona wurde ihr später gleichgesetzt. Im Laufe der Jahrhunderte war der Ort im Einflussbereich der Herzöge von Burgund, nach Eingliederung ins königliche Herrschaftsgebiet, wurde Saint-Jean-de-Losne Verwaltungssitz. Im Jahre 1227 wurde das Stadtrecht verliehen. Aufgrund der grenznahen Lage wurde Saint-Jean-de-Losne rasch zu einem strategisch wichtigen Ort. Zum Schutz der Salzimports von Salins-les-Bains nach Burgund wurde die Ortschaft mit Verteidigungsanlagen ausgestattet. Der aufblühende Handel verhalf Saint-Jean-de-Losne zu wachsendem Wohlstand. Im 17. Jahrhundert kam es hier während des Dreißigjährigen Krieges zu Kämpfen. Am 31. Oktober 1636 beabsichtigte der österreichische Generalleutnant Matthias Gallas in der königstreuen Stadt einen Brückenkopf zu errichten. Dreimal konnte der Angriff auf die Stadt abgewehrt werden. Die Anfänge des 19. Jahrhunderts waren von den Napoleonischen Kriegen gezeichnet. Anfang 1814 widersetzte sich die Bevölkerung von Saint-Jean-de-Losne österreichischen Einheiten der alliierten Truppen vierzig Tage lang. Nach seiner Rückkehr von der Insel Elba zeichnete Napoleon per Dekret vom 22. Mai 1815 die Stadt mit dem Orden der Légion d'Honneur aus, welcher seither im Wappen der Stadt geführt wird.
Unser Quartier hatten wir nach ein paar Umwegen am Fluß Saone gefunden. Hausboote waren aufgereiht und unser Quartier machte den Eindruck als sei die Zeit aus den 50er/60ern stehen geblieben. Durch die Stornos wurden wir in einem nahegelegenen Quartier untergebracht. Direkt am Fluss und nur ein paar Fußminuten von der ursächlich gebuchten Unterkunft entfernt.
Zuvor gönnten wir uns aber erst mal ein Willkommensbier nebenan von unserem Quartier mit Blick auf die Saone. Den Abend haben wir dann draußen vor der Unterkunft ausklingen lassen. Das Abendessen, sozusagen eine Menufolge, war super lecker und perfekt gekocht. Der Gastgeber hat uns sogar eine Bootsrundfahrt auf der Saone spendiert … das noch vor dem Abendessen. Nachdem wir rundum gesättigt waren spazierten wir zufrieden zu unserem Quartier zurück und kamen nach Mitternacht zur Ruhe … sozusagen ging ein sehr langer Tag zu Ende.
Tag 2 (ca. 670 km)
Nach einem genüsslichen Frühstück mit Produkten aus der Region checkten wir aus, sattelten unsere Mopeds und legten gegen 09:00h los mit dem Ziel Perpignan. Erst über die A36, dann über die A6 südwärts ging es ab Lyon auf der A7 und der A9 ab Montpellier dem Meer entlang nach Saint-Cyprien. Es war aber eine ausgesprochene Hitzeschlacht die zunächst bei etwas über 30 Grad in der Sonne begann und bei 40 Grad endete. Als wir unser Quartier erreicht hatten war der einzige Gedanke: raus aus den Klamotten und rein ins Meer. Doch ein kühles Bier musste gleich nach Ankunft schon rein aus Tradition sein. Das Meer und der anschließende Satz in den Hotel Pool waren voll erfrischend und machten Hunger. Den Abend haben wir wieder bei einem super guten Essen am Pool des Hotels genüsslich ausklingen lassen.
Tag 3 (ca. 370 km)
Das Frühstück mit Blick auf Pool und Meer hatte den Tag schon prima beginnen lassen. Gegen 09:00 haben wir uns auf die Mopeds geschwungen und es ging ab in die Pyrenäen. Es wurde bald schön kurvenreich und sehr anspruchsvoll. Zunächst ging es über Thuir nach Maury an der Maury gelegen. Auf der D117, noch etwas flott bis zur Abzweigung nach Prades, folgte eine herrliche Schräglagenstrecke. Wir haben uns Prades in der Durchfahrt angeschaut und als nicht unbedingt Haltenswert angesehen. Wir wollten einfach Berge, Landschaft und Kurven. Hinter Vinca nahmen wir den Col de Fourtou (655m) und den Col Xatard (754m) unter unsere Räder. Schwungvoll ging es weiter nach Amelie-les-Bains Palalda Richtung spanische Grenze auf der D115 und dem Col d’Aros (1.513m). Ein kurzer Stopp in Ripoll für ein Foto war drin und schon ging es weiter auf der N260 über den Collada de Toses (1.800m) nach Puigcerda. Wir folgen der N260 mit Blick auf die Serra de Cadi nach La Seu d'Urgell. Zunächst haben wir noch unsere Mopeds aufgetankt und sind dann zu unserem Quartier gefahren.
Ein Spaziergang durch die Altstadt war nicht mehr drin. Das Abendessen war so umfangreich und der Tag so voller Eindrücke das wir zufrieden und geschafft in unsere Träume gesunken waren.
Tag 4 (ca. 370 km)
Vor den Türen Andorras, aber auf der spanischen Seite, haben wir gefrühstückt. Das war dann auch zeitlich getaktet, damit die Abstände in dem Raum eingehalten werden konnten. In aller Ruhe haben wir dann unsere Mopeds gesattelt sind erneut gegen 09:00h aufgebrochen. Es ging rein nach Andorra und nach ein paar wenigen Kilometer wieder raus und rein nach Frankreich. Schon recht beeindruckend wie Andorra zwischen Bergketten mit bis zu 2.900m Höhe eingebettet ist. Hinter Ax-les-Thermes ging es wieder mit viel Schräglage weiter über den Col de Chioula (1.449m) und den Col de Marmare (1.361m). Hinter Quillan haben wir sofort den Col du Portel (600m) unter die Räder genommen, wobei wir auf der D117 zügig nach Montgaillard geschwungen sind.
Entlang der Ariege haben wir hinter Tarascon-sur-Ariege die Abzweigung auf der D18 genommen. Vor dem Chateau Renard legten wir eine kleine Pause ein bevor es weiter über den Port de Massat (1.517m) ging. Wir folgten weiter der D132 und der D17 entlang der Grenzregion mitten in den Pyrenäen über den Col de la Core (1.395m) durch das Vallee de Bethmale. Gleich im Anschluss wartete bereits der Col de Portet d’Aspet (1.069m) auf uns und brachte uns in eine Weinregion mit noblen Anwesen. Durch St-Bean und entlang der Garonne folgen wir der N125 zur spanischen Grenze. Im Altertum trug die Gegend um Saint-Béat den Namen Passus Lupi („Wolfs-Furt“), weil die Jagdwege der hungrigen Pyrenäen-Wölfe aus dem Val d’Aran hier über eine Furt in der Garonne führten. Da der Ort und die hier errichtete Zitadelle eine Schlüsselstellung im Garonne-Tal innehatten, trug er auch den Namen clé de la France („Schlüssel zu Frankreich“), was im Wappen der Stadt zum Ausdruck kommt.
Durch das Vall d’Aran nehmen wir Kurs auf der N230 nach Viehla. Und hier haben wir uns einquartiert. Ich kenne das Parador aus meiner früheren Tour durch diese Hügel. Es ist in die Jahre gekommen und wurde nicht restauriert. Schade eigentlich, denn es liegt wundervoll mit einem herrlichen Ausblick auf die Stadt und Berge. Für diese eine Nacht passte es, doch nochmals würde ich es nicht wählen. Das Abendessen, die Qualität und die Bedienung waren hingegen richtig gut.
Tag 5 (ca. 370 km)
Das gewohnte Frühstück, vor dem Aufbruch in einen neuen Tourentag, war erneut erlebnisreich. Gegen 09:00h sind wir wieder los, denn es gab recihlich viel zu befahren. Wir blieben zunächst auf der spanischen Seite und haben unsere Mopeds sofort auf der C-28 über den Port de la Bonaigua (2.072m) geschwungen. Weiter entlang dem la Noguera Pallaresa rund um den Parc Nacional d’Algües Tortes i Estany de Sant Maurici mit den Pics und ihren Höhen über 3.000m erreichten wir den Stausee Panta de Sant Antoni. Wir folgen der N260 über den Coll de Creu de Perves (1.325m) nach el Pont de Suert. Weiter geht es über den Puerto d’Espina und dem Puerto de Foradada (1.020m) zum Stausee Embalse de Mediano. Noch in Spanien geht es nun wieder nordwärts auf der A138 nach Frankreich mit dem Blick auf den Gavarnie. Bei Arreau folgten wir der D918 und der D921 über den Col d’Aspin (1.489m) und dem Col du Tourmalet (2.115m). Eine traumhafte Landschaft mit traumhaften Strecken erstreckt sich bis bis Argeles-Gazost. Hier bewegt man sich auf Strecken des europäischen Radsports durch die Pyrenäen.
In Argeles-Gazost bezogen wir unser Quartier in einer Umgebung in der die Zeit erneut stehen geblieben scheint. Am Abend sind wir durch die Stadt geschlendert und haben mit Mühe noch ein Lokal mit freiem Tisch gefunden. Ohne Reservierung mit gut 3 Tagen Vorlauf geht da nichts.
Tag 6 (ca. 280 km)
Und wieder gingen wir den Morgen sachte an und frühstückten erst einmal. So gegen 09:00h legten wir wieder los und nahmen die ersten Pässe unter unsere Bikes. Auf der D918 geht es über den Col de Soulor (1.474m) und dem Col de Aubisque (1.709m) nach Arudy. Erneut eine traumhafte Landschaft mit ebenso abenteuerlichen Strecken haben wir erleben dürfen.
Gleich anschließend steuerten wir Oloron-Ste-Marie an. Durch die Stadt führt die Via Tolosana, einer der französischen Teile des Jakobsweges nach Santiago de Compostela. Über die D919 machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Spanien. Der Col d’Erroymendi (1.362m) gehörte uns und wir sind mit unseren Bikes durch die Sierra de Uztarroz, der Sierra de Arrigorrieta, der Sierra de San Miguel und der Sierra de los dos Rios getrieben. Durch die los Pintanos nahmen wir Kurs auf unser Quartier in Sos del Rey Catolico. Diese Strecke forderte, bei erneut guten 38Grad Hitze und einer doch holprigen Strecke, unsere volle Endkonzentration.
Der Ort dürfte schon in der Römerzeit besiedelt gewesen sein. Er stand kurze Zeit unter maurischer Herrschaft, wurde aber 1044 von Ramiro I. dem Königreich Aragonien angeschlossen. 1452 wurde hier der Infant Ferdinand, der spätere König Ferdinand der Katholische geboren, der dem Ort seinen Beinamen gab. 1711 wurde Sos zum Hauptort der Comarca Cinco Villas. 1968 erfolgte die Unterstellung des Ortskerns unter den Denkmalschutz als Conjunto histórico-artístico. Der Ort war 1985 Schauplatz des Films La vaquilla
Das Parador ist super schön in alten Gemäuern integriert und bietet wahre Erholung. Wenn da nicht die Diskussion um die Stornierung gewesen wäre. Na ja – ich hab das abgehakt und wir haben uns erneut erst einmal ein kühles Bier gegönnt. Im Ort bestand Maskenpflicht wegen dem Corona Virus. Also haben wir uns daran gehalten und uns Lokale gegoogelt. Für den ersten Hunger haben wir etwas gefunden was uns für den harten Tag entschädigt hat. Mit Blick auf die Berge war der erste Anflug von Hunger schnell getilgt. Nach ein paar Schritten durch die herrlichen Gassen des Ortes sind wir in einem 1Sterne Lokal eingekehrt. Und das war der Hit. Der ganze Tag, die Anstrengungen, das Schwitzen in der Moppedkluft, alles war verflogen. Es war Genuss pur.
Tag 7 (ca. 360 km) und Tag 8 (ca. xx km)
Wie bisher hatten wir ein tolles Frühstück bevor es auf unsere Mopeds ging. Diese Tageetappe führte uns am Ende des Tages an den Golf von Biskaya. Doch erst einmal ging es flott hinter Ezcaroz schwungvoll bergauf. Oben angekommen legten wir einen Stopp ein und beobachteten eine Schafherde und wilde Pferde die sich das frische Gras einverleibten. Als wir im Tal ankamen erreichten wir einen Schlagbaum – die Strecke war zu Ende. Auf der Karte anders eingezeichnet mussten wir wieder zurück und alternativ über die NA140 zum Puerto de Erro (801m) fahren. Da Pamplona eine Großstadt ist und dieser Virus sich ausgebreitet hat vermieden wir die Sightseeing Tour in der Stadt der Stiere und drehten wir vorbei am Embalse de Eugi und über den Col de Ispegu (672m). Wir folgten weiter der N121-B durch das Valle de Baztan um anschließend über den Puento de Otsondo (570m) die Richtung nach Hondarribia einzuschlagen.
In Hondarribia bezogen wir für 2 Nächte unser Quartier. Wir haben dann noch einen Sprung in den Golf von Biskaya gewagt und so den Tag ausklingen lassen. Am nächsten Tag sind wir an einen Strand gefahren der auch was für Surfer zu bieten hatte. Obwohl das Wetter nicht so recht sonnig war, so war es aber richtig warm. Das Meer und die Wellen haben wir ausgiebig genossen bevor es so richtig gewittrig zu zog. In letzter Minute, vor dem großen Wolkenbruch waren wir zurück im Hotel.
Gastronomisch ist in dem Eck sehr viel geboten. Ohne Reservierung geht es auch dort nicht und so haben wir mit viel Glück und Geduld an beiden Abenden einen Tisch in jeweils super guten Lokalen bekommen.
Tag 9 (ca. 715 km)
Die Rückfahrt stand an und es wurden zwei Tage mit einigen Fahrkilometer über die BABs Frankreichs. Doch bevor es los ging haben wir das Frühstück in Ruhe in historischen Gemäuern zu uns genommen. Gegen 09:00h haben wir unsere Mopdes startklar gemacht und auf die BAB Richtung Bordeaux aufgesetzt. Vor Bordeaux, bei La-Teste-de-Buch haben wir noch die Dune de Pilat erklommen und einige Fotos von dem Naturschauspiel direkt am Meer gemacht.
Hinter Bordeaux folgten wir der A89 bis kurz vor Clermont-Ferrand. An der Ausfahrt Haut-Forez folgten wir der Ausschilderung nach Roanne. Kurz vor Roanne mussten wir abbiegen um nach Ouches zu kommen. In einem Pferdegestüt bezogen wir unser Quartier. Es war schon spät und erneut versuchten wir ein Lokal ausfindig zu machen. Die Gastfamilie half uns doch es war wieder alles ausgebucht. Mit viel Glück haben wir dann doch noch ein Lokal in der Nähe ausfindig machen können. Mit den Mopdes mussten wir zwar fahren, aber der Abendwind hat richtig gut getan. Mit steigender Schifffahrt auf der Loire und dem 1838 eröffneten Kanal wurde der Handel in Roanne neu belebt und Roanne zu einem bedeutenden Binnenhafen. 1833 wurde die Stadt an eine der ersten Eisenbahnlinien angeschlossen. Bei der Industrialisierung Frankreichs spielte die Stadt eine Vorreiterrolle, so z. B. in den Bereichen Reifenherstellung (Michelin) und Textilien. In der Folge des Ersten Weltkriegs wurde hier auch der Aufbau der Rüstungsindustrie staatlicherseits forciert. Inzwischen produziert hier die privatisierte Firma Nexter in deutlich kleinerem Umfang Waffensysteme.[4] Seit den 1970er Jahren erlebt die gesamte Schwerindustrie einen Niedergang, der die Stadt hart getroffen hat. Tourismus und neue Technologien sollen die Wirtschaft beleben. So wurde beispielsweise 1992 der Hafen für die Nutzung durch Sport- und Hausboote umgestaltet.
Tag 10 (ca. 870 km)
Nach einer vollkommen entspannten Nacht und einem umfangreichen Frühstück packten wir zusammen und legten los Richtung Heimat. So gegen 09:00h haben wir Ouches verlassen. Das Navi von Christian lotste uns zunächst über einige Landstrassen bis vor Dijon. Nach einer kurzen Suche einer Tankstelle drehten wir dann auf und wir fuhren zügig Richtung deutsche Grenze. Da ging dann das Geeier mit reichlich Verkehr los, doch nach guten 9 Std. sind wir daheim angekommen.
Die Tour hat ihre Spuren an den Bikes hinterlassen. Christians Hinterreifen war fertig, am Bike von Dani war der Kettensatz am Ende (wir mussten bei jedem Tankstopp nach spannen), bei mir waren die Bremsbeläge hinten runter und das Lenkrad vibrierte schon länger. Und es hat sich erneut gezeigt, dass es sehr wichtig ist, für solche langen Touren, das Equipment gut vorzubereiten.
Auch diese Tour sollte noch sehr lange in Erinnerung bleiben und in 2021 greifen wir wieder an.
Euer Tourenguide
Lammi